Chronik von Pürten

Erstellt von Stadtarchivar Konrad Kern
 

10-12 Mil. Jahre

Bildung von Flinzsandschichten im Inntal

10.0000 Jahre

Bildung der Schotterschichten im Inntal

1300 v. Chr.

Besiedlung unserer Gegend durch den keltischen Stamm der Vindeliker

15 v. Chr.

Besetzung des Landes südlich der Donau durch die Römer, der Inn wird Grenze zwischen den römischen Provinzen Noricum und Rätien

ab ca. 500

Allmähliche Einwanderung von Germanen aus dem böhmischen Raum und Verschmelzung mit der keltoromanischen Urbevölkerung

um 700

Schenkungen von Besitzteilen im Mühldorfer Raum durch Herzog Theodor II. von Bayern an die bischöfliche Kirche von Salzburg

772

Erstmalige Erwähnung von Kraiburg (Chreidorf = heute Maximilian) in einer Urkunde der

Freisinger Bischöfe

798

Erhebung des Bistums Salzburg zum Erzbistum, zu dem bis 1808 auch die Pfarreien Fraham, Mettenheim und Pürten gehören

um 900

Entstehung der wertvollen spätkarolingischen Handschrift (Pürtener Evangeliar) in der Reimser oder Lütticher Domschreibschule. Der Schreiber heißt mit Namen Framegaudus, Aufbewahrungsort heute: Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung. Ein weiteres Buch dieses Framegaudus befindet sich in der Pariser Nationalbibliothek

um 923

Auftreten der Familie des Chadalhoch I. in unserem Raum

924

Chadalhoch I. wird Graf im Salzburggau

950

Graf Chadalhoh (Mitglied der Aribonen-Familie) wird in einer Urkunde als Graf im Isengau erwähnt

959

Tod  des Grafen Chadalhoch I.

959 - 976

Graf Chadalhoh II. im Gebiet rechts des Inn

1011 - 1030

Graf Chadalhoh II. wird in einer Urkunde als Graf im Isengau erwähnt

1016

wird Pilgrim (Bruder von Chadalhoch III.) Dompropst von Bamberg und Kanzler des Kaisers für Italien

Juni 1021

wird Pilgrim IV. Erzbischof von Köln (Bruder von Chadalhoh III., Erbauer der romanischen Apostelbasilika und des Neumarkts in Köln), Berufung durch Kaiser Heinrich II.

Sept. 1021

wird Aribo I. Erzbischof von Mainz (Onkel von Chadalhoch III), Berufung durch Kaiser Heinrich II.

1027

Schenkung von Waldungen an den Erzbischof von Salzburg durch Kaiser Konrad II., darunter auch der Herzog-Hart bei Pürten

1030

1030  Tod des Grafen Chadalhoh II.

1031

1031  Tod des Erzbischofs von Mainz in Como während der Rückreise von Rom

1036

1036  Tod des Erzbischofs von Köln

1049

1049  Chadalhoch III., Graf im Isengau

1050

1050  Erste urkundliche Erwähnung von Pürten, Tauschvertrag zwischen Chadalhoh III. und seiner Frau Irmingardis mit dem Erzbischof Balduin von Salzburg: Herrenhof Pürten als Grafensitz mit Eigenkirche, zwei weitere Bauernhöfe, Frauenhaus, Waldungen, Mühlen, und Weinbergen sowie Hofnarr und Priester und Eigenleute, das Ehepaar erhält auf Lebenszeit den Herrenhof in Au am Inn überlassen

um 1070

um 1070  Schenkung des Witwenbesitzes (Kirche Pürten) der Gräfin von Pürten Irmingardis (geb. Gräfin von Zütphen, Provinz Geldern, Niederlande) an die bischöfliche Kirche von Salzburg bzw. an das Kollegiatstift Gars am Inn. Der Tauschvertrag kam offenbar nicht zu Stande, Stiferinnen-Hochgrab in der romanischen Marienkapelle von Pürten

1075

1075  Tod der Gräfin Irmingard (selige Alta) in Au am Inn, offenbar keine Kinder vorhanden, Überführung des Leichnams nach Pürten

1133

1133  Schenkung eines Hofes in Pürten an das Kloster Weyarn durch den Grafen von Falkenstein, Sigiboto II.

1139

1139  Gründung des Archidiakonates Gars, zu dem die Pfarreien Fraham, Mettenheim und Pürten gehören

1146

1146  Schenkung einer Weide bei Pürten durch den Erzbischof Konrad I. von Salzburg an das Kloster in Raitenhaslach

um 1150

Vermutlicher Beginn einer besonderen Marienverehrung in Pürten

1159

Bestätigung der Pürtener Schenkung an das Kloster Weyarn

1166

Bestätigung des Besitzes des Augustiner-Chorherrenstifts Gars am Inn (auch Pürten)

1177

Inkorporierung der Pürtener Kapelle zum Kloster Au am Inn durch Probst Alexander III. und Bestätigung durch Papst Alexander III. Auch die Pfarreien Fraham-Aschau mit Sankt Erasmus, Thal und Haselbach, Ampfing mit Palmberg und Wimpasing, Heldenstein mit Niederheldenstein, Haigerloh, Weidenbach und Kirchbrunn, Au am Inn mit Berg, Mittergars mit Unterzarnham und Thal bei Gars, Reichertsheim mit Riedbach und Thambach sowie Oberornau mit Hofgiebing und Unterholzhausen am Inn wurden bis 1803 von Au am Inn seelsorglich betreut

1178

Erzbischof Konrad III. gibt die Kapelle in Pürten dem Kloster Gars zurück

1185

Weitere Bestätigung des Besitzes des Klosters Gars am Inn durch Papst Lucius III.

1189

Bestätigung des Pürtener Besitzes für das Kloster Au am Inn durch Papst Clemens III.

1196

Einberufung einer Kommission zur Schlichtung des Streits zwischen den Klöstern Au und Gars

1197

Schiedsspruch des Erzbischofs Adalbert von Salzburg, Pürten gehört zum Kloster Gars am Inn, unter Mitwirkung des Papstes Cölestin III. Die Kommission, bestehend aus dem Abt von St. Peter, Abt Burchard von Ebersberg und Probst Konrad von St. Andreas in Freising, bestätigt den Besitz des Klosters Gars am Inn

1197

Papst Cölestin III. bestätigt wieder Pürten für Gars

1198

Erneuter Versuch des Klosters Au bei Papst Innozenz III. in den Besitz von Pürten zu gelangen

1202

Papst Innozenz beauftragt Erzbischof Eberhard II. den Streit um Pürten zu beenden

1204

Bestätigung des Schiedsspruches zu Gunsten von Au am Inn durch den Erzbischof Eberhard II., aufgrund eines Machtwortes Papstes Innozenz III., als Entschädigung bekommt das Kloster Gars am Inn die Pfarrei Stefanskirchen mit der dazugehörigen späteren Wallfahrtskapelle von Ranoldsberg

1205

Erste urkundliche Erwähnung des Weilers Wörth am Inn

1220

Tausch den Besitzungen der Kirche Pürten in Rossersberg bzw. Samerberg gegen die Verleihung der Pfarrei Ampfing an das Kloster Au durch Erzbischof Eberhard II.

1262

Inbesitznahme von Pürten durch den niederbayerischen Herzog Heinrich XIII.

1285

Kirchenbann gegen die niederbayerisch besetzten Orte, darunter auch Pürten durch den Salzburger Erzbischof Rudolf

1340

Friede zwischen dem Hochstift Salzburg und den Grafen von Frauenberg zu Haag

1345

Verkauf der Frauenberger bzw. Haager Hofmark Pürten an das Hochstift Salzburg

1400

Bau der spätgotischen Wallfahrts- und Pfarrkirche

1418

Gießung der ältesten Glocke von Pürten

1422

Endgültige Versöhnung zwischen den Salzburger Erzbischöfen und den Haager Grafen

1425

Entstehung der Schnitzarbeit Pürtener Madonna durch den Meister von Seeon (bzw. den Meister von Mühldorf)

um 1440

Aufstellung der Madonna in der Marienkapelle in Pürten

um 1515

Entstehung der Schnitzkunst der Dreifaltigkeitsgruppe am Hochaltar von Pürten (Leinberger-Schule?), Entstehung der Reliefs als Teile eines gotischen Flügelaltars

1527

Erste Beschreibung der salzburgischen Urbargüter von Pürten, erste Erwähnung einer Försters in Pürten, erste Erwähnung des Ortes Rausching

1572

angeblicher Bau der St. Michaelskapelle in Pürten

1572

Beschränkung der Rechte der Holzrechtler für den Mühldorfer Hart

1590

Großes Inn-Hochwasser

1592

Bericht des Propstes Abraham von Au am Inn an den bayerischen Herzog Wilhelm V. (der Fromme) über die Wallfahrt nach Pürten (erstmalige Erwähnung der Alta-Legende)

um 1600

Stiftung eines Kreuzaltars in Pürten durch die Edle Frau von Grießstätten auf Haslach (Haselbach)

1611

Bericht des Pflegers von Lösch in Kraiburg an den herzoglichen Hof in München über die Wallfahrt nach Pürten

1611

Erster Bericht über Verleihungen des Evangeliars an den Hofmarksrichter von Warnbach Hanns Seiwathen

1621

Beginn der Eintragungen in das Mirakelbuch von Pürten durch Pfarrvikar Benedikt Walter

1628 / 1629

Renovierung der Marienkapelle in Pürten durch Herzog Albrecht (Bruder des Kurfürsten und Sohn von Herzog Wilhelm V, der Fromme) mit frühbarocken Stuckaturen

um 1630

Hohe Pilgerzahlen zur Wallfahrt nach Pürten

1648

Pürtener Bauern verbarrikadieren die Straße zur Innbrücke vor einer schwedischen Artillerie-Einheit

1648

Großes Inn-Hochwasser

1653

Beginn der Eintragungen in die Geburtsmatrikel der Pfarrei Pürten durch Pfarrvikar Januarius Salcher

1660

älteste erhaltene Votivtafel von Pürten

1664

Beginn der Eintragungen in die Sterbematrikel der Pfarrei Pürten durch Pfarrvikar Anton Kobler

1668

Beginn der Eintragungen in die Trauungsmatrikel der Pfarrei Pürten

1668

Übertragung des Patroziniums der heiligen Felicitas von Au am Inn nach Pürten (Festtag 23. November)

um 1670

Entstehung des Hochaltares in Pürten, gestiftet durch den Probst Alexander Kaut von Au

1684

Stiftung des rechten Seitenaltars des hl. Augustinus durch den Lehens- und Herrschaftsverwalter Johann Grueber

1687

Stiftung einer Wachsfigur durch den Niederbergkirchener Bauern Georg Schweiberer

1688

Errichtung des Sankt Felizitas-Altars durch den Probst Alexander Kaut von Au

1693

Errichtung des barocken Gnadenaltares in der Pürtener Marienkapelle

1693

Gründung der St. Josefs-Bruderschaft in Pürten durch Propst Franz Millauer von Au

um 1700

Barockisierung der Friedhofskapelle in Pürten

1716

Gemäldeanfertigung der Legende der seligen Alta in der Pürtener Kirche

1717

Entstehung des barocken Hochaltars der Salome und ihrer sieben Makkabäer-Söhne in der Benediktinerinnenklosterkirche in Köln als einziger vergleichbarer Altar mit dem der Felizitas und ihrer Söhne in Pürten

1745

Besatzung durch bayerische Truppen in Pürten. Österreicher schießen vom Kraiburger Inn-Ufer eine Kanonenkugel durch das Dach des Pfarrhofs

1751

Großes Inn-Hochwasser

1757

Deckengemälde werden in der Wallfahrtskirche von Pürten von Johann Martin Seltenhorn angefertigt

1765

In einer Visitation des Salzburger Konsistoriums wird die unerlaubte Ausstellung einer Alta-Reliquie kritisiert

1770-1780

Entstehung des Altares in der Michaelskapelle in Pürten

1775

Datierung der Rokoko-Kanzel von Pürten

1781

Ende der Eintragungen in das Mirakelbuch von Pürten

um 1800

Neufassung der Pürtener Madonna

1800

Plünderung des Pfarrhofes und der Pfarrkirche von Pürten, Misshandlung des letzten Augustiner-Vikars Alois Sedlmayr durch Soldaten, welche unter dem Befehl des französischen Generals Moreau standen. Schanzarbeiten in Niederndorf zur Sicherung der Innbrücke (Teil der großen Schlacht bei Hohenlinden am 3. Dezember, II. Koalitionskrieg), zeitgleich wird auch Kloster Au und die ganze Umgebung von französischen Soldaten geplündert

1803

Eingliederung des Pfleggerichtes Kraiburg in das neu errichtete Landgericht Mühldorf, Auflösung der Obmannschaft Pürten

1805

1805  Wegnahme des Evangeliars aus der Wallfahrtskirche von Pürten in den Bestand der Bay. Staatsbibliothek München

1805

1805  Errichtung der "königlichen" Pfarrei Pürten

1805

Zuteilung der Filiale St. Erasmus aus der Pfarrei Fraham zur Pfarrei Pürten

1818

Errichtung von Steuer-Distrikten und Rural(=Land)-Gemeinden in Bayern aufgrund der Verfassung für das Königreich Bayern, Entstehung der Landgemeinde Pürten. Ebing wird der Gemeinde Pürten zugeteilt

1857

Versuch um Grabungsgenehmigung in der Pürtener Kirche um das Grab der legendären seligen Alta

1858

Scheitern einer Umpfarrung Ebings nach Pürten

1862

Bau des Revierförsterhauses in Pürten

1863

Forstamtsstelle in Pürten

1867

Entstehung von Innthal und Steinbrunn als Forstarbeitersiedlungen

1869

Bewilligung der Gelder für den Bau der Inntalbahn durch den Bayerischen Landtag

1871

Ausstecken der Inntalbahntrasse

1875

Volkszählung: 382 Einwohner Gemeinde Pürten

1872 - 1876

Bau der Inntalbahn und der Station Kraiburg

1876

Eröffnung der Inntalbahn

1879

Löschordnung für die Gemeinde Pürten

1880

Gründung der freiwilligen Feuerwehr Pürten

1880

Beschluss des Gemeinderats Pürten, den Bahnhof nicht eingemeinden zu wollen

1880

Einweihungsfeier des Schulgebäudes in Pürten

1881

Eingemeindungsbeschluss des Ministeriums des Innern für die Bahnhofsgegend nach Pürten

1890

Verlegung des Forstamts nach Mühldorf am Inn

1893

Inn-Hochwasser

1899

Gründung des Darlehenkassenvereins Pürten-Fraham GmuH,

1899

Großes Inn-Hochwasser

1900

Manöver der bayerischen Armee in unserem Raum, Einquartierung des Prinzen Alfons von Bayern in den Pürtener Pfarrhof

1901

Gründung des Radfahrvereins Pürten

1901

Bau des Feuerwehrhauses in Pürten

1906

Erste Geländevermessungen für den Bau des Innwerk-Kanales

1913

Gründung eines katholischen Burschenvereins in der Pfarrei Pürten

1914

Beginn des I. Weltkriegs

1917

Erste Besprechungen in München über den Bau eines Innwerk-Kanals, weiterer Versuch um Grabungsgenehmigung über das Grab der Alta, Ablieferung von Glocken für Kriegszwecke in Pürten

1918

I. Weltkrieg – Waffenstillstandsverhandlungen

1918

Bayern wird eine Republik

1918

Ende des I. Weltkriegs

1919

Erste Probebohrungen für den Bau des Innkanals, Der Bau des Kanals war damals die größte Baustelle Europas mit über 7.000 Arbeitern

1919

Gründung des Veteranen-Vereins Pürten

1920

Beginn der Bauarbeiten am Innkanal, Errichtung der Barakkenstadt oberhalb von Rausching

1921

Bau des zweiten Schulhauses in Pürten

1922

Standarten-Weihe des Radfahrer-Vereins Pürten

1923

Erster Probestauversuch des Kanals

1924

Das Innkraftwerk Töging geht an das Stromnetz

1931

Schließung der zweiten Schule in Pürten

1932

Ablassen des Innkanals wegen Reparaturen am Kanalbett

1936

Verlegung der Rechner-Stelle des Darlehenskassenvereins von Pürten nach St. Erasmus

1937

Umbenennung in Spar- und Darlehenskasse Pürten-Fraham eGmbH und Anmietung eines Lagerhauses

1938

Befehl an die Gemeinde Pürten, die Belegschaft der DSC zu registrieren (Holzlager, Frauenlager und die beiden Siedlungen am Bahnhof und am Innhang)

1938

Wiedereröffnung des zweiten Schulhauses in Pürten

1939

Beginn des II. Weltkriegs

1939 - 1945

Bau und Betrieb der Rüstungswerks der DSC (Werk Kraiburg)

1940

Die Schule in Pürten wird wieder von einer Lehrkraft geleitet

1942

Ablieferung von Glocken für Kriegszwecke

1945

Ablassen des Innkanals wegen Reparaturen aufgrund der Bombardierungsschäden in Mühldorf vom 19. März

1945

Bombardierung des Werks Kraiburg, Schäden in Pürten durch den enormen Luftdruck

1945

Ende des Schulbetriebes in Ebing und Pürten

1945

Besetzung durch amerikanische Einheiten, Sprengung von Innkanal-Brücken und der Innbrücke von Kraiburg durch SS-Einheiten

1945

Ende des II. Weltkriegs

1945

Selbstmord eines Nürnberger NS-Funktionärs auf dem Heuboden des Brunnhuber-Bauernhofs in Pürten

1945

Absetzung des Bürgermeisters Franz Xaver Langrieger, Einsetzung von Johann Brunnhuber, Bauer in Pürten, zum kommissarischen Bürgermeister

1945

Erste Aufräumungsarbeiten bei der zerstörten Innkanalbrücke bei Pürten

1945

Wiederauffüllung des Innkanals

1945

Wiedereröffnung der Schule im alten Schulhaus

1946

Erste demokratische Gemeinderatswahlen, Bürgermeister wird Johann Brunnhuber

1946

Einquartierung und Aufnahme von Vertriebenen

1946

Im zweiten Schulhaus in Pürten ist wieder Unterricht

1947

Die Schule in Pürten wird mit drei Klassen geführt

1950

Abtretung von Gemeindeteilen (Bahnhofsgegend) an die neue Gemeinde Waldkraiburg

1950

Glockenweihe in Pürten

1950

Die Schule in Pürten wird wieder mit zwei Klassen geführt

1951

50-Jahr-Fest des Radfahr-Vereins Pürten

1951

Neugründung der Schützengesellschaft Pürten

1952

Wiedererrichtung der Innkanalbrücke bei Rausching

1953

Wiedergründung des Veteranen-Vereins Pürten

1954

Umbenennung in Raiffeisenkasse Pürten-Fraham eGmbH

Aug. 1954

Großes Inn-Hochwasser

1955

Beginn der Siedlungstätigkeit am unteren Dorf in Pürten

1956

Bau der Gemeindekanzlei von Pürten

1957

Neubau des Feuerwehrhauses in Pürten

1957

Fahnenweihe des Veteranen-Vereins Pürten

1959 - 1960

Renovierung der Pfarrkirche in Pürten, Freilegung von Freskenfragmenten beim Kirchenportal, Verkauf eines Rokoko-Seitenaltars an die Filialkirche Fischbach bei Bad Tölz, Aufbau einer neuen Orgel, Erweiterung des Friedhofs gegen Norden

1960

letztmalige öffentliche Präsentation des Pürtener Evangeliars bei einer ausstellung in München zum Eucharistischen Weltkongress

1961

Kanalisation in Pürten

1962

Herausgabe eines Kirchenführers für die Pfarrei Pürten

1963

Teerung der Durchgangsstraße in der „alten Siedlung“

1964

Einweihung des erweiterten Friedhofs in Pürten,

1964

Teerung der Ortsdurchgangsstraße von Pürten

1965

Ende des Schulbetriebs in Ebing und Zuteilung zur Pürtener Schule

1966

Bau der neuen Innbrücke bei Niederndorf

1968

Gründung eines Eisschützenvereins in Pürten

1968

Schließung der Schule in Pürten

1968

Verlegung des Sitzes der Raiffeisenbank nach Waldkraiburg und Umbenennung in Raiffeisenbank Waldkraiburg eGmbH

1969

50-Jahr-Fest des Veteranen-Vereins Pürten

1970

Wiedergründung einer katholischen Landjugend-Gruppe in der Pfarrei Pürten

1970

Bau des Fußgänger-Kirchenwegs in Pürten

1971

Fahnenweihe der freiwilligen Feuerwehr in Pürten

1972

Genehmigung des Pürtener Gemeindewappens

1972

Umfrage in Pürten über Gemeindeauflösung

1973

Abstimmung in Pürten über Gemeindeauflösung

1973

Ende der Amtszeit des Bürgermeisters Georg Holzner

1974

Eingemeindung von Pürten nach Waldkraiburg

1976

Weihe der neuen Standarte des Radfahrer-Vereins Pürten

1978

Gründung des Kath. Frauenbundes Pürten-St. Erasmus

1978

Ende der Sprechstunden in den ehemaligen Gemeindekanzlei in Pürten

1981

100-Jahr-Feier der FFW Pürten

1981

Neue Auflage des Kirchenführers der Pfarrei Pürten

Aug. 1985

Jahrhundert-Innhochwasser in Niederndorf

1986

Antrag der Stadt zur Durchführung von Dorferneurungen für Ebing, Pürten und St. Erasmus

1986

Tod des Altbürgermeisters von Pürten, Georg Holzner

1986

Erster Spatenstich für die neue Kläranlage

1987

Tod des letzten Pfarrers von Pürten, Joseph Jammers

1988

Bau des Feuerwehrhauses in Pürten

1990

Inbetriebnahme der neuen Kläranlage

1990

Übergabe der neuen Innbrücke bei Niederndorf

1991

Ende der Außenrenovierungen an der Pürtener Kirche

1991

90-Jahrfeier des Radfahrer-Vereins Pürten

1992

Gründung des Pfarrverbandes Waldkraiburg (mit der Pfarrei Pürten mit Filiale St. Erasmus und der Kuratie Ebing)

1992

Offizielle Eröffnung der Kreiskompostieranlage in Wörth

1993

Erster Spatenstich zur Hochwasser-Freilegung in Niederndorf

1993

Restaurierung der Raumschale der Pürtener Pfarrkirche

1994

75-Jahr-Fest des KSK-Vereins Pürten

1995

Übergabe der neuen Innkanalbrücke bei Pürten

1997

300-Jahrfeier mit Gottesdienst der St. Josefsbruderschaft Pürten

1997

Einweihung der Hochwasseranlage bei Niederndorf

1998

20-Jahrfeier des Kath. Frauenbundes Pürten-St. Erasmus

1998

Ende der Innenrenovierungen der Pürtener Pfarrkirche

1998

Neugestaltungsarbeiten der Straßen im Bereich ”Alte Siedlung” in Pürten

1999

Abschluss der Kirchenrenovierung in Pürten mit Weihe eines neuen Volksaltars durch Altweihbischof Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen

2000

„950 Jahre erste urkundliche Erwähnung von Pürten“ - Festlicher Gottesdienst mit dem Erzbischof von Salzburg Dr. Georg Eder in der Pürtener Pfarrkirche

2000

30-Jahrfeier der Kath. Landjugend Pürten-St. Erasmus

2001

100-Jahrfeier des Radfahrer-Vereins Pürten

2002

Eröffnung des Radweges zwischen Waldkraiburg und Pürten

2003

Generalsanierung des Innwerkkanals

Aug. 2005

Hochwasser in Niederndorf und Pürten

2006

Abriss des ehem. Mesner- und Krämerhauses in Pürten

2006

125-Jahrfeier der FFW Pürten

2006

Ausstellung „Im Wandel der Zeit – Pürten, St. Erasmus; Ebing“ im Waldkraiburger Haus der Kultur, Kopie des Evangeliars für die Pürtener Kirche angefertigt

2007

Vorstellung eines neuen Kirchenführers für Ebing, Pürten und St. Erasmus

 

Stand: 14. November 2007


Die vollständige Chronik von Konrad Kern
kann hier als PDF-Datei geladen werden

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